Kern

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Kern [kɛrn], der; -[e]s, -e:
1. im Kerngehäuse sitzender bzw. von einer harten Schale umgebener Same (z. B. von Apfel, Kirsche, Haselnuss):
die Kerne ausspucken.
Syn.: Samen, Stein.
Zus.: Apfelkern, Kirschkern, Pfirsichkern, Sonnenblumenkern, Zwetschenkern.
2. wichtigster innerster Teil, Mittelpunkt von etwas:
der Kern des Problems; die Sache hat einen wahren Kern.
Syn.: Angelpunkt, Dreh- und Angelpunkt.
Zus.: Wesenskern.

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Kẹrn 〈m. 1
1. innerer, mittlerer Teil
2. 〈Biol.〉 Zellkern
3. Ausgangsteil od. Endteil der Hirn- u. Rückenmarksnerven in der grauen Substanz
4. harter innerer Teil einer Frucht (Apfel\Kern, Apfelsinen\Kern, Nuss\Kern)
5. 〈beim Steinobst〉 Stein (Kirsch\Kern)
6. 〈Phys.〉 Atomkern
7. 〈Met.〉 in eine Gießform eingebrachtes Formteil, das einen Hohlraum in einem Gussstück aussparen soll; Sy Kernstück (1)
8. Ausgangspunkt einer Kristallbildung
9. 〈fig.〉 das Innerste, das Zugrundeliegende, Wesentliche, Wesen (einer Sache)
10. Mittelpunkt (Stadt\Kern)
● damit hast du den \Kern des Problems getroffen; sie hat letztlich doch einen guten \Kern im Grunde einen guten Charakter, wenn es nach außen hin auch nicht so scheint; der harte \Kern 〈fig.; umg.〉 die aktivsten, aggressivsten, wichtigsten Mitglieder (einer Gruppe); zum \Kern der Frage, Sache vorstoßen; →a. Pudel [<ahd. kerno <germ. *kerna-; verwandt mit Korn, kirnen]

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Kẹrn:
1) svw. Atomkern
2) svw. Ring ( -kernig)
3) svw. Zentralatom in Koordinationsverbindungen ( -nuklear).

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Kẹrn , der; -[e]s, -e [mhd. kerne, ahd. kerno, wohl ablautende Bildung zu 1Korn]:
1.
a) fester innerer Teil einer Frucht; [hartschaliger] Samen [in] einer Frucht:
der K. der Pflaume, des Pfirsichs;
die schwarzen -e des Apfels;
b) das Innere des hartschaligen Fruchtkerns od. der festen Fruchthülle:
der K. einer Nuss, einer Mandel;
Ü das ist der K. (das Wesentliche) des Problems, ihres Vorschlags;
diese Behauptung hat, birgt einen wahren K.;
mit dieser Behauptung hat sie den K. der Sache getroffen;
der Vorschlag ist im K., in seinem K. (im Wesentlichen) brauchbar;
zum K. der Sache kommen;
es steckt ein guter K. (Charakter) in ihm;
c) (südd.) Getreide, bes. Dinkel in enthülstem Zustand.
2. (Biol.) Kurzf. von Zellkern.
3. (Physik) Kurzf. von Atomkern:
leichte -e (Atomkerne mit wenigen Protonen u. Neutronen);
schwere -e (Atomkerne mit vielen Protonen u. Neutronen);
den K. eines Atoms spalten.
4.
a) (Gießerei) in eine Gießform eingebrachtes Teil, durch das im Gussstück eine Aussparung von bestimmter Form erzeugt werden soll;
b) (Technik) Kurzf. von Reaktorkern;
c) (Fachspr.) in das Mundstück der Blockflöte eingelegter, runder Teil;
d) (Elektrot.) Kurzf. von Eisenkern;
e) (Fachspr.) innerer Teil (zwischen Körper u. Fuß) in bestimmten Orgelpfeifen;
f) (Bauw.) (bei Staudämmen) innerer Teil aus abdichtendem Material.
5.
a) (Holzverarb.) innerer, härterer (u. wertvollerer) Teil des Stamms (bei bestimmten Bäumen);
b) (Jägerspr.) (beim Raubwild) der Fleischkörper ohne Balg;
c) (Gerberei) feste, gleichmäßige Struktur aufweisendes, wertvollstes Stück, Kernstück (bes. Rückenteil) einer gegerbten Rindshaut.
6.
a) wichtigster, zentraler Teil [als Basis, Ausgangspunkt für Erweiterung, weitere Entwicklung]; Zentrum:
der K. der Stadt (Stadtkern);
(Meteorol.:) ein Tief mit K. über Schottland;
der K. des Mondschattens (Astron.; Kernschatten des Mondes) bei einer Sonnenfinsternis;
b) (Biol., Med.) Kurzf. von Nervenkern.
7. wichtigster, aktivster Teil einer Gruppe:
der K. der Truppe, der Organisation;
der harte K. (1. derjenige Teil einer aggressiven, bes. kriminellen Gruppe, der sich mit ihren Zielen u. Handlungen unbedingt identifiziert u. sich an ihren Aktionen in besonderem Maße beteiligt. 2. scherzh.; derjenige Teil einer Gruppe, der bes. stark betroffen ist, sich bes. stark engagiert, der im Zentrum steht o. Ä.: der harte K. der Fans).

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I
Kern,
 
1) Biologie: der Zellkern.
 
 2) Botanik: der Samen des Kernobstes.
 
 3) Elektrotechnik: der mit einer oder mehreren elektrischen Wicklungen umschlossene Eisenteil eines magnetischen Kreises.
 
 4) Gießerei: aus Sand mit verschiedenen Bindern (Kernsand) hergestellter Körper, der die Innenkonturen (Innenkern), mitunter auch komplizierte äußere Formen (Außenkern) von Gussstücken wiedergibt. Für Kokillenguss werden beim Einsatz von Vollkokillen Metallkerne verwendet, auch als Kernzüge ausgebildet (Gießerei).
 
 5) Histologie: Anhäufung von Nervenzellen (Kerngebiet) bestimmter Funktionen im Gehirn.
 
 6) Holz: das Kernholz (Holz).
 
 7) Kernphysik: der innerste, aus einem oder mehreren Nukleonen (Proton, Neutron) bestehende Teil eines Atoms (Atomkern) oder ein aus einer endlichen Anzahl von Nukleonen bestehendes System ähnlicher Art (z. B. ein Compoundkern). Ein Kern wird durch die Anzahl Z seiner Protonen (Protonenzahl), die gleich der Zahl seiner positiven Elementarladungen (Ordnungszahl) ist, und durch die Anzahl N seiner Neutronen (Neutronenzahl) bestimmt; deren Summe Z + N = A ist die Massenzahl des Kerns. Dargestellt wird ein bestimmter Kern beziehungsweise ein Nuklid durch das Symbol X für das entsprechende chemische Element, mit der Massen-, Protonen- und Neutronenzahl als Indizes: AZXN; Protonen- und/oder Neutronenzahl können dabei auch fortgelassen werden.
 
Der Zusammenhalt der Nukleonen eines Kerns wird durch die anziehenden Kernkräfte bewirkt; aufgrund deren großer Stärke (starke Wechselwirkung) sind die Nukleonen eines Kerns sehr viel stärker gebunden als die Elektronen der Hülle eines Atoms (etwa im Verhältnis von MeV zu eV). Ähnlich wie sich bei den Hüllenelektronen eine in der Ordnungszahl periodische Veränderung der Bindungsenergie zeigt, ist eine solche auch bei stabilen Kernen auszumachen und entsprechend auf eine Schalenstruktur (Schalenmodell) zurückzuführen, wobei Nukleonen in abgeschlossenen Schalen besonders fest gebunden sind.
 
Die Radien R der Kerne, die schärfer definiert sind als die Atomradien, liegen typischerweise in der Größenordnung von einigen Femtometern (1 fm = 10-15 m, in der Kernphysik Fermi genannt). Dabei gilt näherungsweise die Beziehung R = r0 A1/3, wobei r0 ≈ 1,3 fm. Da die Masse eines Kerns bis auf seinen Massendefekt gleich der Summe der Massen seiner Nukleonen ist (pro Nukleon etwa mu ≈ 1,7 · 10-27 kg, atomare Masseneinheit), ergibt sich für Kerne die sehr große Dichte von etwa mu / (4π / 3) r30 ≈ 1,8 · 1017 kg/m3.
 
Ein Kern ist entweder stabil oder instabil gegen die spontane Veränderung seiner Nukleonenzahl (Radioaktivität). Die Untersuchung der Struktur der Kerne (Kernstruktur) sowie ihrer Wechselwirkungen in Kernreaktionen ist Gegenstand der Kernphysik.
 
 8) Mathematik: 1) Kern eines Homomorphismus f : GH zweier Gruppen oder Ringe ist die Teilmenge von G, die bei f auf das Einselement beziehungsweise das Nullelement von H abgebildet wird. Der Kern eines Gruppenhomomorphismus ist ein Normalteiler von G, der Kern eines Ringhomomorphismus ein Ideal von G; 2) offener Kern, die Menge aller inneren Punkte einer Teilmenge eines topologischen Raums; 3) Intervallschachtelung.
 
 9) Meteorologie: Kondensationskerne.
 
II
Kẹrn,
 
1) Arthur, Psychologe und Pädagoge, * Hartheim (heute zu Meßstetten, Zollernalbkreis) 7. 3. 1902, ✝ Kirchzarten 23. 2. 1988; arbeitete seit 1946 in der Lehrerbildung, 1962 Professor in Freiburg im Breisgau. Setzte sich zusammen mit seinem Bruder Erwin (* 1897, ✝ 1988) auf der Grundlage der Ganzheits- und Gestaltpsychologie für die »Ganzheitsmethode« im ersten Lese- und Rechtschreibunterricht ein und lieferte Beiträge zur Frage der Schulreife.
 
Werke: Mit der Ganzheitsmethode durch das 1. Schuljahr (1932); Der neue Weg im Rechtschreiben (1935, mit Erwin Kern); Lesen und Lesenlernen (1937); Sitzenbleiberelend und Schulreife (1951); Sprachschöpferischer Unterricht (1951); Grundleistungstest zur Ermittlung der Schulreife (1957); Gestaltrechnen (1960, mit H. Gieding); Das rechtschreibschwache Kind (1961).
 
 
Erziehung zum produktiven Denken, Festgabe für A. K.. .., hg. v. H. Ruprecht (1967).
 
 2) [kəːn], Jerome David, amerikanischer Komponist, * New York 27. 1. 1885, ✝ ebenda 11. 11. 1945; schrieb Lieder für Shows, Musicals (u. a. »Show boat«, 1927, mit dem Song »Ol' man river«) sowie zahlreichen Filmmusiken.
 
 
G. Bordman: J. K. (New York 1980);
 M. Freedland: J. K. (Neuausg. London 1985).
 
 3) Johann Konrad, schweizerischer Politiker, * Berlingen (Kanton Thurgau) 11. 6. 1808, ✝ Zürich 14. 4. 1888; seit 1832 als Mitglied des Freisinn im Großen Rat von Thurgau, war 1837 führend an der thurgauischen Verfassungsreform beteiligt, 1833-48 Tagsatzungsgesandter, stellte 1848 den Antrag auf militärisches Vorgehen gegen den Sonderbund. Seit 1854 Präsident des eidgenössischen Schulrats, war er einer der Gestalter der Reform des thurgauischen Kantonschulwesens und auch an der Errichtung des eidgenössischen Polytechnikums beteiligt. 1857-83 war Kern Gesandter in Frankreich.
 
 4) Leonhard, Bildhauer, * Forchtenberg 22. 11. 1588, ✝ Schwäbisch Hall 4. 4. 1662; war nach einem Italienaufenthalt (1609-14) zwischen 1617 und 1619 in Heidelberg und Nürnberg tätig, 1620 ließ er sich in Schwäbisch Hall nieder. Seine kleinplastischen Arbeiten aus Alabaster, Speckstein, Elfenbein und Holz lassen besonders flämische Einflüsse (A. de Vries) erkennen. Sie stehen stilistisch an der Wende von Manierismus zum Barock. Kern griff neben biblischen und mythologischen Themen auch zeitgenössischer Motive auf.
 
 
L. K. (1588-1662).
 
Meisterwerke der Bildhauerei für die Kunstkammern Europas, hg. v. H. Siebenmorgen, Ausst.-Kat. Hällisch-Fränk. Museum Schwäbisch Hall, 2 Tle. (1988-90).

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Kẹrn, der; -[e]s, -e [mhd. kerne, ahd. kerno, wohl ablautende Bildung zu Korn]: 1. a) fester innerer Teil einer Frucht; [hartschaliger] Samen [in] einer Frucht: der K. der Pflaume, des Pfirsichs; die schwarzen -e des Apfels; was sie aber nicht hinderte, gern hineinzubeißen (= in eine Tomate), zu warten, wohin diese glitschigen -e spritzten (Alexander, Jungfrau 147); b) das Innere des hartschaligen Fruchtkerns od. der festen Fruchthülle: der K. einer Nuss, einer Mandel; Spr Wer den K. essen will, muss die Nuss knacken (wer in den Genuss einer schwer erreichbaren Sache kommen will, muss erst die entsprechenden Hindernisse aus dem Weg räumen); Ü das ist der K. (das Wesentliche) des Problems, ihres Vorschlags; Aber eine Legende muss einen edlen K. haben (Loest, Pistole 20); Ich dachte ununterbrochen am K. der Dinge vorbei! (H. Weber, Einzug 344); diese Behauptung hat, birgt einen wahren K.; mit dieser Behauptung hat sie den K. der Sache getroffen; der Vorschlag ist im K., in seinem K. (im Wesentlichen) brauchbar; zum K. einer Sache kommen; es steckt ein guter K. (Charakter) in ihm; sie hat einen guten K.; c) (südd.) Getreide, bes. Dinkel in enthülstem Zustand. 2. (Biol.) kurz für ↑Zellkern. 3. (Physik) kurz für ↑Atomkern: leichte -e (Atomkern mit wenigen Protonen u. Neutronen); schwere -e (Atomkern mit vielen Protonen u. Neutronen); den K. eines Atoms spalten; -e verschmelzen. 4. a) (Gießerei) in eine Gießform eingebrachtes Teil, durch das im Gussstück eine Aussparung von bestimmter Form erzeugt werden soll; b) (Technik) kurz für ↑Reaktorkern; c) (Fachspr.) in das Mundstück der Blockflöte eingelegter, runder Teil; d) (Elektrot.) kurz für ↑Eisenkern; e) (Fachspr.) innerer Teil (zwischen Körper u. Fuß) in bestimmten Orgelpfeifen; f) (Bauw.) (bei Staudämmen) innerer Teil aus abdichtendem Material. 5. a) (Holzverarb.) innerer, härterer (u. wertvollerer) Teil des Stamms (bei bestimmten Bäumen); b) (Jägerspr.) (beim Raubwild) der Fleischkörper ohne Balg; c) (Gerberei) feste, gleichmäßige Struktur aufweisendes, wertvollstes Stück, Kernstück (bes. Rückenteil) einer gegerbten Rindshaut. 6. a) wichtigster, zentraler Teil [als Basis, Ausgangspunkt für Erweiterung, weitere Entwicklung]; Zentrum: der K. einer Stadt (Stadtkern); Die Kirche, ... ein dreischiffiger gotischer Bau ... mit romanischem K. (Bieler, Mädchenkrieg 374); (Met.:) ein Tief mit K. über Schottland; der K. des Mondschattens (Astron.; Kernschatten des Mondes) bei einer Sonnenfinsternis; der K. (Ausgangspunkt) einer Kristallisation; der K. eines Kondensationsprozesses; b) (Med., Biol.) kurz für ↑Nervenkern. 7. wichtigster, aktivster Teil einer Gruppe: der K. der Truppe, der Organisation; Als K. dieser Interessengemeinschaft fanden sich gestern 50 Landwirte ... zusammen (Kieler Nachrichten 30. 8. 84, 1); *der harte K. (1. derjenige Teil einer aggressiven, bes. kriminellen Gruppe, der sich mit ihren Zielen u. Handlungen unbedingt identifiziert u. sich an ihren Aktionen in besonderem Maße beteiligt. 2. scherzh.; derjenige Teil einer Gruppe, der bes. stark betroffen ist, sich bes. stark engagiert, der im Zentrum steht o. Ä.: Nach vier Tagen fuhren die meisten nach Hause, ein harter K. blieb [Loest, Pistole 75]; Ein harter K. von Fans sei der Band systematisch hinterhergetrampt [Kunze, Jahre 57]).

Universal-Lexikon. 2012.

Synonyme:

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